Glossar · Haut & Anatomie

Kollagen

Kollagen ist das häufigste Strukturprotein im menschlichen Körper und bildet das Grundgerüst der Haut. Mit zunehmendem Alter nimmt sein Anteil ab, wodurch die Haut an Festigkeit verliert.

Auch bekannt als: Kollagenfasern, Collagen

Kollagen ist ein Faserprotein und macht einen erheblichen Teil des Bindegewebes aus. In der Haut bildet es zusammen mit Elastin und Hyaluronsäure das Gerüst, das für Festigkeit und Struktur sorgt.

Wie sich der Bestand verändert

Ab etwa dem dritten Lebensjahrzehnt nimmt die körpereigene Kollagenproduktion allmählich ab. Der genaue Verlauf ist individuell und wird von mehreren Faktoren beeinflusst: Genetik, UV-Strahlung, Rauchen, Ernährung, Schlaf und hormonelle Veränderungen. UV-Strahlung gilt dabei als einer der wichtigsten beeinflussbaren Faktoren.

Warum der Begriff in der Beratung auftaucht

Viele ästhetische Verfahren zielen darauf, körpereigene Umbauprozesse anzustoßen — darunter Microneedling und Fadenlifting. Wie stark die Haut darauf reagiert, ist individuell verschieden und lässt sich nicht vorhersagen. Deshalb formulieren wir hier bewusst zurückhaltend.

Was du selbst beeinflussen kannst

Konsequenter Sonnenschutz, Verzicht aufs Rauchen und ein ausgewogener Lebensstil zählen zu den Faktoren, die in der Fachliteratur regelmäßig genannt werden. Sie ersetzen keine Behandlung, sind aber die Grundlage, auf der jede weitere Überlegung aufbaut.

Verwandte Begriffe

Medizinischer Hinweis: Diese Erklärung dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Vor jeder Behandlung bei Hebea findet ein persönliches Aufklärungsgespräch statt. Ergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen.

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