Glossar · Haut & Anatomie
Elastizität
Elastizität beschreibt die Fähigkeit der Haut, nach einer Verformung wieder in ihre Ausgangslage zurückzukehren. Verantwortlich dafür sind vor allem elastische Fasern im Bindegewebe.
Auch bekannt als: Hautelastizität, Elastin, Spannkraft
Wenn du die Haut am Handrücken anhebst und loslässt, kehrt sie zurück — schneller oder langsamer. Genau das meint Elastizität: die Rückstellfähigkeit des Gewebes.
Was dahintersteckt
Neben Kollagen, das für Festigkeit sorgt, enthält die Haut elastische Fasern aus dem Protein Elastin. Sie sind dehnbar und ziehen sich wieder zusammen. Anders als viele andere Strukturen wird Elastin im Erwachsenenalter nur in sehr geringem Umfang neu gebildet — Schäden an diesen Fasern sind daher besonders relevant.
Was die Elastizität beeinflusst
Als wichtigste äußere Einflussgröße gilt UV-Strahlung; die dadurch bedingten Hautveränderungen werden fachlich als Lichtalterung bezeichnet. Weiter spielen Rauchen, starke Gewichtsschwankungen, Flüssigkeitshaushalt und genetische Veranlagung eine Rolle.
Warum das in der Beratung vorkommt
Die Hautbeschaffenheit fließt in die Einschätzung ein, welche Verfahren in einer Region überhaupt sinnvoll erwogen werden können. Bei nachlassender Spannkraft gelten andere Überlegungen als bei rein mimisch bedingten Linien. Diese Beurteilung ist Teil des persönlichen Gesprächs und lässt sich nicht pauschal beantworten.