Glossar · Haut & Anatomie
Mimikfalten
Mimikfalten sind Linien, die durch wiederholte Muskelbewegung im Gesicht entstehen — etwa beim Lachen, Stirnrunzeln oder Zusammenkneifen der Augen. Anfangs zeigen sie sich nur in Bewegung, später können sie auch in Ruhe sichtbar bleiben.
Auch bekannt als: dynamische Falten, mimische Linien, Bewegungsfalten
Das Gesicht bewegt sich täglich tausendfach: Wir lachen, runzeln die Stirn, kneifen die Augen zusammen. Jede dieser Bewegungen faltet die Haut an derselben Stelle — über die Jahre zeichnen sich diese Linien zunehmend ab.
Dynamisch und statisch
Fachlich unterscheidet man zwei Zustände. Dynamische Falten sind nur während der Bewegung sichtbar und verschwinden, sobald das Gesicht entspannt ist. Statische Falten bleiben auch in Ruhe erkennbar, weil sich die Struktur der Haut an der betreffenden Stelle verändert hat. Der Übergang zwischen beiden ist fließend und individuell sehr unterschiedlich.
Typische Regionen
Zu den bekanntesten Mimikfalten zählen die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen, Querfalten auf der Stirn und die Linien im äußeren Augenwinkel, umgangssprachlich Krähenfüße genannt.
Warum die Unterscheidung zählt
Ob eine Linie überwiegend durch Muskelbewegung oder durch Volumenverlust entsteht, beeinflusst, welche Behandlung überhaupt sinnvoll erwogen werden kann. Diese Beurteilung ist Teil des ärztlichen Vorgesprächs — pauschale Aussagen sind hier nicht möglich, weil Hautbeschaffenheit, Muskelaktivität und Lebensstil bei jedem Menschen anders zusammenspielen.
Behandlung bei Hebea
Botox
Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin im Gesicht, präzise dosiert — frisch aussehen, nicht gemacht.