Glossar · Verfahren
Fadenlifting
Beim Fadenlifting werden feine, resorbierbare Fäden unter die Haut eingebracht, um Gewebe zu positionieren. Die Fäden werden im Lauf der Zeit vom Körper abgebaut.
Auch bekannt als: Thread Lift, Fadenbehandlung, Lifting-Fäden
Das Fadenlifting ist ein ärztliches Verfahren, bei dem dünne Fäden mit einer Kanüle in eine definierte Gewebeschicht eingebracht werden. Je nach Fadentyp sind sie glatt oder mit kleinen Widerhaken versehen.
Ablauf
Nach genauer Planung der Fadenverläufe wird das Areal örtlich betäubt. Anschließend werden die Fäden eingebracht und ausgerichtet. Der Termin dauert in der Regel 45 bis 90 Minuten. Das Verfahren gehört in die ärztliche Praxis und nicht in eine Walk-in-Behandlung.
Was danach zu erwarten ist
In den ersten Tagen sind Spannungsgefühl, Schwellung, Druckempfindlichkeit und Blutergüsse möglich. Für einige Tage gelten Verhaltensregeln, etwa zu Schlafposition, Sport, Sauna und ausgeprägter Mimik. Diese Vorgaben sind fester Bestandteil der Nachsorge.
Grenzen und Beratung
Ob ein Fadenlifting infrage kommt, hängt stark von Gewebebeschaffenheit, Ausgangsbefund und Erwartungshaltung ab. Es ersetzt keinen chirurgischen Eingriff, und ein bestimmtes Ergebnis lässt sich nicht zusagen — Verlauf und Haltbarkeit sind individuell unterschiedlich. Eignung, Alternativen und mögliche Risiken werden im ärztlichen Aufklärungsgespräch besprochen.
Behandlung bei Hebea
Fadenlifting
Straffung ohne Skalpell, sichtbarer Effekt ohne lange Ausfallzeit.