Glossar · Verfahren
PRP
PRP steht für plättchenreiches Plasma: ein Bestandteil des eigenen Blutes, der in einer Zentrifuge gewonnen und anschließend in die Haut eingebracht wird. Umgangssprachlich ist die Behandlung als Vampir-Lifting bekannt.
Auch bekannt als: Vampir-Lifting, plättchenreiches Plasma, Eigenbluttherapie
Bei einer PRP-Behandlung wird zunächst eine kleine Menge Blut abgenommen — vergleichbar mit einer normalen Blutentnahme. In einer Zentrifuge werden die Blutbestandteile getrennt und der plättchenreiche Plasmaanteil gewonnen.
Wie es angewendet wird
Das gewonnene Plasma wird anschließend in die Haut eingebracht, häufig in Kombination mit Microneedling. Der gesamte Termin dauert inklusive Abnahme und Aufbereitung meist 45 bis 75 Minuten. Weil ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, entfällt die Frage nach Fremdsubstanzen — die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einer Injektionsbehandlung gelten trotzdem.
Einordnung der Wirkung
PRP wird in verschiedenen medizinischen Feldern erforscht, die Studienlage ist je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich belastbar. Wir versprechen deshalb kein bestimmtes Ergebnis: Wie die Haut reagiert, ist individuell verschieden und lässt sich vorab nicht zusagen.
Voraussetzungen
Bestimmte Blutbildveränderungen, Gerinnungsstörungen, akute Infektionen und einzelne Medikamente können gegen eine Behandlung sprechen. Auch eine Schwangerschaft, eine Stillzeit oder eine bekannte Neigung zu Herpes gehören zu den Punkten, die vorab zur Sprache kommen müssen. All das wird im ärztlichen Gespräch geklärt, gemeinsam mit Ablauf, Nachsorge und möglichen Risiken. Weil das Verfahren in der Regel mehrere Sitzungen vorsieht, planen wir den zeitlichen Rahmen gleich mit.
Behandlung bei Hebea
Vampir-Needling
Microneedling mit körpereigenem PRP.