Glossar · Ablauf & Beratung
Anamnese
Die Anamnese ist die systematische Erhebung deiner Krankengeschichte vor einer Behandlung — Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien und frühere Eingriffe. Sie ist die Grundlage jeder Eignungsprüfung.
Auch bekannt als: Vorgeschichte, Gesundheitsfragebogen, Krankengeschichte
Bevor bei Hebea behandelt wird, steht die Anamnese. Sie klingt nach Formalität, ist aber der Teil, der über Eignung und Sicherheit entscheidet.
Was abgefragt wird
Erfasst werden unter anderem bestehende und frühere Erkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente — insbesondere blutverdünnende —, bekannte Allergien und Unverträglichkeiten, Schwangerschaft und Stillzeit, Autoimmunerkrankungen, Neigung zu Herpes sowie alle bisherigen ästhetischen Behandlungen samt verwendeter Präparate.
Warum Vollständigkeit zählt
Manche Angaben verändern die Einschätzung grundlegend. Eine gerinnungshemmende Medikation erhöht beispielsweise die Wahrscheinlichkeit von Blutergüssen, frühere Behandlungen mit nicht abbaubaren Materialien können gegen bestimmte Verfahren sprechen. Was harmlos wirkt, kann fachlich relevant sein — deshalb gilt: lieber zu viel angeben als zu wenig.
Aktualisierung
Die Anamnese ist keine einmalige Angelegenheit. Ändert sich etwas an Gesundheitszustand oder Medikation, muss das vor der nächsten Behandlung bekannt sein — auch dann, wenn die letzte Behandlung problemlos verlaufen ist. Bei Hebea ist die Anamnese mit deiner Mitgliedskarte hinterlegt und wird regelmäßig aktualisiert; vor jeder Behandlung bestätigst du kurz, dass die hinterlegten Angaben noch stimmen. So bleibt die Grundlage aktuell, ohne dass du jedes Mal einen ganzen Fragebogen ausfüllst.
Verwandte Begriffe
← Alle BegriffeKategorie: Ablauf & BeratungZum Wissensbereich