Glossar · Verfahren
Faltenunterspritzung
Die Faltenunterspritzung ist eine Behandlung, bei der ein Präparat mit feiner Nadel oder Kanüle in oder unter die Haut eingebracht wird. Je nach Ausgangssituation kommen Hyaluronsäure oder Botulinumtoxin infrage.
Auch bekannt als: Unterspritzung, Faltenbehandlung, Injektionsbehandlung
Faltenunterspritzung ist der Sammelbegriff für injektionsbasierte Behandlungen im Gesicht. Welches Präparat verwendet wird, hängt davon ab, wodurch eine Linie überhaupt entsteht.
Zwei unterschiedliche Prinzipien
Mimisch bedingte Linien entstehen durch wiederholte Muskelbewegung — hier wird in der Regel Botulinumtoxin erwogen, das den Muskel vorübergehend entspannt. Falten, die durch nachlassendes Volumen entstehen, werden dagegen eher mit Hyaluronsäure angegangen, die Substanz im Gewebe ergänzt. Häufig liegt eine Mischung aus beidem vor, und die Einschätzung ist genau der Teil, der ins ärztliche Vorgespräch gehört.
Ablauf
Nach der Beurteilung der Region wird die Haut gereinigt und desinfiziert. Die Injektion erfolgt mit sehr feinen Nadeln, die meisten Menschen beschreiben ein kurzes Piksen. Je nach Areal dauert die Behandlung wenige Minuten bis eine gute halbe Stunde.
Danach
Kleine Rötungen, Schwellungen oder Blutergüsse an den Einstichstellen sind möglich und klingen üblicherweise von selbst ab. Wie stark und wie lange, ist individuell verschieden. Was du in den Stunden danach beachten solltest, besprechen wir in der Nachsorge — ebenso wie mögliche Risiken vorab im Aufklärungsgespräch.
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