Glossar · Wirkstoffe

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff im Bindegewebe, der große Mengen Wasser binden kann. In der ästhetischen Medizin wird sie als Gel verwendet, um Volumen aufzufüllen oder die Haut zu unterstützen.

Auch bekannt als: Hyaluron, Hyaluronan, HA

Hyaluronsäure kommt natürlich im menschlichen Körper vor — in der Haut, im Bindegewebe und in den Gelenken. Ihre auffälligste Eigenschaft: Sie kann ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts an Wasser binden. Mit den Jahren nimmt der körpereigene Anteil ab, das Gewebe wirkt dadurch weniger prall.

Formen und Anwendung

Für ästhetische Behandlungen wird Hyaluronsäure im Labor hergestellt und zu einem Gel vernetzt. Je nach Vernetzungsgrad ist das Gel fester oder weicher: Feste Gele eignen sich eher zum Aufbau von Volumen, weiche und nicht vernetzte Präparate werden flächig in die Haut eingebracht, um sie mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Abbau und Haltbarkeit

Hyaluronsäure wird vom Körper nach und nach abgebaut. Wie schnell das geschieht, hängt vom Präparat, von der behandelten Region und vom individuellen Stoffwechsel ab — deshalb lässt sich keine allgemeingültige Haltbarkeit angeben. Ein Vorteil vieler Hyaluronpräparate: Sie können in bestimmten Situationen durch ein Enzym wieder aufgelöst werden.

Welches Präparat und welche Menge sinnvoll sind, entscheidet sich im persönlichen Gespräch — gemeinsam mit der Frage, ob eine Behandlung überhaupt infrage kommt.

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Verwandte Begriffe

Medizinischer Hinweis: Diese Erklärung dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Vor jeder Behandlung bei Hebea findet ein persönliches Aufklärungsgespräch statt. Ergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen.

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